Online-Elternabende fanden regen Anklang

Auch in der Corona-Pandemie haben Infoabende und ein Elternkurs stattgefunden – und zwar als Online-Veranstaltungen.
Die Angebote stießen auf reges Interesse.

 

Den Anfang machte am 4. März der Infoabend „Du bist, was Du isst!“. Referentin Sarah Friedhoff hatte Infos und hilfreiche Tipps parat, wie gesunde Ernährung leicht im oft wuseligen Familienalltag umgesetzt werden kann.

 

 


 Am 16. März ging es weiter mit einem Elternabend zum Thema „Kinderängste“. Die Referentin, Trauma-Pädagogin Anke Haase, referierte über  die Entstehung von kindlichen Ängsten, deren Auswirkungen und Unterstützungsmöglich­keiten im Familienalltag, wobei der aktuelle Aspekt der Corona-Pandemie einbezogen wurde mit der Frage: „Hat die Pandemie Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung meines Kindes?“

 

 


 

Am nächsten Abend, 17. März, lautete das Thema „Kuscheln, Schmusen, Doktorspiele“. Die Dipl.-Pädagogin Sina Humpe war zum wiederholten Male im Familienzentrum zu Gast, um u.a. die Frage zu erörtern, wie Eltern ihr Kind sicher in seiner Entwicklung begleiten und es durch gelungene Sexualerziehung vor sexuellem Missbrauch schützen können.

 


 

„(Vor-)Lesen macht Familien stark“ hieß es am 13. April. Kindheitspädagogin Carola Schmidt-Schröder sagt: „Wer gut lesen kann, hat es in vielen Bereichen des Lebens schlicht einfacher. Die allererste Grundlage für das Lesenlernen bildet das Vorlesen. Und damit kann man gar nicht früh genug beginnen!“

 


Am 14. April stellte die Referentin Bianca Löhr sich und ihren Elternkurs „Und täglich grüßt das Murmeltier“ interessierten Eltern online vor. Daraufhin meldeten sich einige Eltern zu dem Kurs an. Am 5., 12., 19. und 26. Mai bekamen sie – ebenfalls online – Impulse zur Stärkung der Eltern-Kind-Bindung, mehr Sicherheit im Umgang mit dem Kind in herausfordernden Situationen und vieles mehr.
Ein weiterer Kurs wird bei entsprechender Nachfrage im August folgen.

 

 


Um die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr ging es am 4. Mai. Nina Mathweis, Verkehrssicherheitsberaterin der Kreispolizeibehörde, machte den Teilnehmern bewusst, dass die Sicherheit der Kinder immer „Vorfahrt“ hat – egal ob zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad oder mit dem Auto. Unter anderem ging es um den richtigen Kindersitz, die Sichtbarkeit im Straßenverkehr, den Fahrradhelm und grundsätzlich um die Frage: „Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten haben und brauchen die Kinder im Straßenverkehr?“

 


 

Zu einer Entdeckungsreise in kindliche Medienwelten waren die Eltern am 18. Mai eingeladen. Referent Daniel Heinz hatte Antworten auf Fragen wie: „Wann ist ein Kind reif für bestimmte Medien? Welche Angebote können Kinder fördern, welche gefährden? Welche Nutzungszeiten sind für mein Kind empfehlenswert?“ Das Angebot richtete sich an Eltern von Kindergarten- und Grundschulkindern.
Ein Infoabend für Eltern älterer Kinder, in dem es in erster Linie um die Nutzung von Smartphones und die Sozialen Medien geht, ist für September geplant.


 

 

Zwei Angebote fielen allerdings auch leider der Corona-Pandemie zum Opfer: Die Eltern-Kind-Veranstaltungen „Bei den fleißigen Waldarbeitern“ (ein Papa-Kind-Workshop im Wald) und „Mit Mama musizieren macht großen Spaß“ konnten aufgrund der zu dem Zeitpunkt aktuellen Corona-Schutzverordnung nicht stattfinden.